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Alfons Iglhaut - Wünschelrutengänger


Zypern 2012

Die Toten wurden in Hockstellung auf der Seite liegend begraben, unterhalb des Raumes, wo ihre Angehörigen lebten. Der Blick war zumeist nach Osten, zum Licht hin, gerichtet. In mehreren Hütten fand man unter dem Boden 26 Skelette von Kindern und Erwachsenen, die teilweise mit einem Stein beschwert waren, vielleicht wollte man ihre Wiedergeburt verhindern – diesen noch ungeklärten Brauch gibt es auch in anderen Kulturen.

Choirokoitia die besterhaltene von 50, für die Jungsteinzeit nachweisbaren Siedlungen auf Zypern, versetzt einem in großes Erstaunen. Dass hier schon vor 8000 Jahren Menschen in einem Dorf aus Steinhäusern lebten, ist für uns Mitteleuropäer eine Überraschung, denn vergleichbares ist in Westeuropa nicht zu finden.

Gegen Feinde war das Dorf durch eine Stadtmauer geschützt.

Auf den Hügel führt ein Pfad. Gegenüber sind Reste der Stadtmauer gut zu erkennen. Die Rundhütten von denen einige rekonstruiert wurden, standen eng aneinander. Die 1000 Dorfbewohner scheinen eine familien- ähnliche Gemeinschaft gebildet zu haben.


Die größte Hütte hatte einen Durchmesser von fast 10 Metern. Die Mauern waren bis zu 3 Metern dick. Neben dem Eingang befanden sich Steine mit einer Schale darin.


In einigen der größeren Hütten weisen steinerne Pfeiler auf ein hölzernes Zwischengeschoß hin. Zum Bau der Häuser nutzte man unbehauene Steine, Stampferde und ungebrannte Lehmziegel.