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Alfons Iglhaut - Wünschelrutengänger


Auf dem Weg zur Burgruine konnte ein Teil der Gruppe bereits den ersten steinernen Wächter, einen Hund, mit einer aus dem Stein geschlagenen, übergroßen Hand betrachten. In der Steinzeit gab es vier Tiere, die als Wächter dargestellt wurden, dazu zählen Hund, Löwe, Bär und Wolf.


Die trapezförmige Anlage der Burgruine gliedert sich in Ober- und Unterburg. Es sind nur Reste von Bruchsteinfuttermauern erhalten, die wohl von einem Wohnbau und einem Bergfried stammen.


In drei Gruppen machten sich die Teilnehmer auf, um auf diesen Fernvisierlinien querfeldein, Richtung Marienstein zu gehen. Unterwegs stießen immer wieder Wanderer zur Gruppe. Der Perlbach musste überquert werden, einige zogen Schuhe und Socken aus und wateten durch das Wasser, andere konnten den Bach auch überspringen.

In Marienstein angekommen wurde erst einmal eine Kaffeepause eingelegt, bevor man vorbei am Riesentisch bei dem von einigen Teilnehmern das Ritual des Durchschlüpfens praktiziert wurde, zur Kirche St. Peter und Paul hinaufging. In der Kirche wurde eine Kraftplatz erspürt, bevor es weiter ging zu dem schriftlich belegten Durchschlupf zwischen Felsen und Kirche.


Der Durchschlupfbrauch wurde 1937 von A. Meyer beschrieben:

Dort wo der Felsen das Fundament des Turmes trägt, befindet sich ein Durchschlupf. Es herrscht immer noch der Irrglaube, wonach beim „Hindurchschlüpfen“ die körperlichen Schmerzen oder seelischen Leiden abgestreift werden können.

Fernvisierlinie Sengersberg - Marienstein 18.10.2015

Meine im Rahmen des Regensburger Vorwaldwiesenprogramms durchgeführte Wanderung auf der Fernvisierlinie von der Burgruine Sengersberg nach Marienstein, besuchten trotz des herbstlichen Wetters rund 40 Personen.