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Alfons Iglhaut - Wünschelrutengänger


Mexiko  2014

Meine letzte Station war die Festungsstadt Tulum, sie war, im Gegensatz zu den anderen Maya-Stätten noch bewohnt, als die Spanier kamen.

Der Mayakalender wurde hier erstellt und ständig überprüft. Kleine Fensteröffnungen zeigen noch heute die Ausrichtung und Weiterleitung von Sonnenstrahlen zum Winteranfang am 21. Dezember.

Vom lang gehegten Wunsch und Fernweh angezogen machte ich mich im März/April 2014 auf den Weg nach Mexiko, in das von Deutschland rund 9500 Kilometer entfernte Land der Mayas und Azteken.

Von meinem Entschluss bis zur Reise vergingen fünf Wochen, in denen ich einen Reisepass beantragen musste, da der alte schon einige Jahre abgelaufen war. Danach konnte ich erst die Einreise in die USA beantragen (ESTA) da wir beim Rückflug in den USA zwischenlanden mussten. Alle Fragen auf diesem Formular mussten mit „Nein“ beantwortet werden, sonst darf man nicht einreisen.

Die Azteken gründeten in einem See die Stadt Tenochtitlan, das heutige Mexiko-Stadt, sie war dadurch nahezu unangreifbar. Damit die Stadt wachsen konnte, wurde der See trocken gelegt, weshalb in der Stadt mit ca. 25 Millionen Einwohnern, Trinkwassermangel herrscht und durch die Drainage entstanden auch Verwerfungen. Im Zentrum gibt es Kirchen und Häuser die bis zu 8 Meter im Boden versunken sind.

Besucht habe ich unter anderem den Nationalpalst, die Ausgrabungsstätte des Templo Major (die Ausgrabungen sind nach 30 Jahren noch nicht abgeschlossen) und natürlich die größte Kathedrale des Kontinents. Auch das Ritual zur Begrüßung des Frühlings (vier Männer stürzen sich an Seilen von einem Baumstamm in die Tiefe um in 13 Umdrehungen auf die Erde zu gelangen. 4 x 13 ergibt die Zahl 52, das „Jahrhundert“ in der aztekischen Zeitrechnung).

Die Wallfahrtskirche von Guadalupe habe ich ebenso besucht wie Teotihuacan

(600 n. Chr. 200 000 Einwohner) deren herausragender Mittelpunkt die, 65 Meter hohe und 222 x 225 Meter große, Sonnenpyramide ist.


Bei der Fahrt nach Puebla kam ich auch an den großen Vulkanen Iztaccihuatl 5286 m und dem rauchenden Popocatepetl 5450 m vorbei.


Besonders beeindruckt war ich von den archäologischen Ausgrabungs- stätten Monte Alban, das 40 qkm große Gelände wurde 800 v. Chr. von den Olmeken besiedelt und Oaxaca weist bereits erste Besiedelungsspuren von 11.000 v. Chr. auf.    


Einmalig war auch der Tulebaum, eine ca. 1600 Jahre alte Sumpf-zypresse mit einem Durchmesser von 14 Metern und einem Umfang von 42 m.


Einen kurzen Stop musste ich auch bei einer Mezcal-Fabrik (Agavenschnaps) und einer Teppichweberei einlegen.

Eine Bootsfahrt durch den Sumidero Canyon und der Besuch einer Kirche nur für Indianer, die Heiligenfiguren waren mit indianischen Gewändern bekleidet (Fotografieren war hier strengstens verboten), rundeten diesen Tag ab.

Von San Christobal (2100 m) in den Chiapas Bergen, ging die Reise hinab in die in die Welt der Tropen, in die Mayastadt Palenque.


In der Blütezeit, 7./8. Jh.lebten hier auf einer Fläche von 20 qkm, 20 000 Menschen, nur 5 % der Fläche, u.a. ein Palast mit einem Observatorium, ist bisher archäologisch erforscht, der Rest liegt noch tief im Dschungel verborgen.


Hier mit meiner Wünschelrute zu gehen, war trotz der tropischen Temperaturen ein großartiges Erlebnis.

Die ehem. Piratenhochburg Campeche erkundete ich auf meinem Weg nach Uxmal,

einer der meistbesuchten Ruinenstätten der Mayas, ungefähr 30 Pyramiden und Tempel wurden bisher restauriert, dies ist nur ein Bruchteil der im dichten Wald verborgenen Gebäude.


Etwa 5 000 Menschen besuchen täglich Chichen Itza, die bekannteste aller Maya-Stätten. Imposantestes Bauwerk ist die Pyramide des Kukulcan („Gefiederte Schlange“), ein steinernes Abbild der Maya-Kosmologie: Die vier Treppen mit 45° Grad Steigung verweisen auf die Himmelsrichtungen. Viermal 91 Stufen führen auf die Plattform mit dem Heiligtum; das entspricht den 365 Tagen im Jahr.