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Alfons Iglhaut - Wünschelrutengänger


Kreta, die größte griechische Insel, habe ich 2009 besucht und natürlich hatte ich meine Wünschelrute wieder im Gepäck.   

Der Hügel von Gournia wurde von mir teilweise mit der Rute untersucht. In der Frühminoischen Zeit (um 2700 v. Chr.) wurde der Hügel erstmals besiedelt und blieb bis zur Spätminoischen Zeit (um 1450 v. Chr.) kontinuierlich bewohnt. Die heute noch sichtbaren Grundmauern stammen vom Ende der Mittelminoischen bis zur Spätminoischen Zeit (1700–1450 v. Chr.).

Die Siedlung gruppiert sich um ein „Herrenhaus“, das auch als Palast bezeichnet wird, mit einem weiten Hof. Drei mit Steinen gepflasterte Straßen, die über Treppen von der Anhöhe hinab laufen und eine Ringstraße sind gut erkennbar.

In drei Abschnitten 1901, 1903 und 1904 wurde der heute sichtbare Teil der Stadt freigelegt. 1904 entdeckte Harriet Boyd-Hawes 200 Meter nördlich der antiken Stadt Frühminoische Gräber am Hügel Sphoungaras die1971 und 1972 untersucht wurden. Zum Teil waren die Toten unter Felsvorsprüngen begraben. Es gab aber auch Grabhäuser in deren Mitte man ein Freiluftheiligtum fand. Da diese Gräber reicher ausgestattet waren als gleichzeitige Gräber in Sphoungaras vermutet man, dass hier die Elite der Stadt beigesetzt wurde.

Matala

Kreta 2009

In der Jungsteinzeit (8000 - 6400 v. Chr.) wurden in das weiche, poröse Gestein der Bucht zahlreiche Wohnhöhlen gegraben, die in der Zeit der römischen Besetzung Kretas als Grabstätten genutzt wurden. Bis heute sind sie die berühmteste Attraktion von Matala geblieben.


In den 1960er Jahren siedelten sich in den neolithischen Wohnhöhlen Hippies aus aller Welt an (darunter viele junge US-Amerikaner, die ihre Teilnahme am Vietnamkrieg verweigerten), und gründeten dort eine große Kommune. Zeitweise lebten hier auch Cat Stevens, Bob Dylan und Joni Mitchell.

Gurnia-Photographed by St. Stournaras, Printed by Pergamos S.A.