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Alfons Iglhaut - Wünschelrutengänger


Frauenzell - Schopfloh 22.09.2013

Bei gutem Wanderwetter machte ich mich mit einer Gruppe von fast 80 Teilnehmern auf den Weg zum Schopfloh.


Vorbei an der Schullehrerkapelle und über Fischbehälter wanderten wir zu den ersten Steinzeugen einer längst vergangenen, jedoch äußerst interessanten Kultur, die durch den Bau eines Windparks der Zerstörung preisgegeben würde. Zu sehen waren ein Spaltstein, ein Schalenstein, Rinnen, ein Gebär-, ein Visier- und ein Peilstein sowie ein Vulvadreieck.

Unser nächstes Ziel war der Einsiedlerfelsen mit dem Weihwasserkessel, hier lebten im Jahr 1312 die beiden Eremiten Gottfried Puecher und Albert Tuntzlinger, die Gründer vom Kloster Frauenzell.

Nach einem kurzen Fußmarsch konnten sich die Wanderer mit Kaffee, Tee und leckeren Nussecken stärken. Nach etwa zwanzig weiteren Schalensteinen musste die Gruppe einen Zaun übersteigen, da das Tor, trotz vorheriger Absprache, leider versperrt war.

Danach ging es weiter zu einem Steingebilde, das die Scheren eines Krebses (Crustinaca) darstellt.


In unmittelbarer Nähe einer Schale konnten die Teilnehmer Kraft tanken.

Die letzte Felsengruppe mit Schale und Vulvadreieck war ein Wächter (Löwe) über das Totenreich.

Einige Spieler der Frauenzeller Theatergruppe unter der Leitung von Herbert Schlecht entführten uns mit einer Szene aus dem Leben der Eremiten in die Vergangenheit.